W. H. Auden Projekt

TELL ME THE TRUTH ABOUT LOVE

Joachim Król rezitiert Gedichte von W. H. Auden

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Der Pianist und Komponist Andreas Schnermann vertont Gedichte von W. H. Auden, zaubert fragile Songs, die einem den Atem anhalten lassen. Die Sängerin Inga Lühning, bejubelte „Neue“ der Jazz-Szene, interpretiert die Lieder auf einzigartige Weise. Das Sextett um Schnermann vermag mit swingender Leichtigkeit die Sängerin ideal zu unterstreichen. „Es ist eine Musik, die bei aller Ambivalenz das Potential hat, ein großes Publikum zu finden. Verdient hätte sie es!“ (Fono Forum). Dazu lesen Joachim Król bzw. Heio von Stetten die Gedichte von W. H. Auden, der mit Yeats und T. S. Eliot zu den größten Lyrikern Englands zählt.

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Inga Lühning

wurde 2002 mit dem Projekt [re:jazz] einem größeren Publikum bekannt. In einer Story über die neuen Stimmen im deutschen Jazz schrieb der Focus daraufhin “Ohne Sängerinnen wie Lisa Bassenge, Inga Lühning, Linda Carriere oder Joy Denalane, wäre alles nichts!” (Focus 12/03). Ganz richtig, denn eine Sängerin wie Inga Lühning, die im Studio wie auf der Bühne mit ihrer natülichen Präsenz überzeugt, ist nicht nur Gold wert, sondern auch selten.

2002/03 schickte das Goethe-Institut sie deshalb nach Addis Abeba/Äthiopien, 2004/05 holen sie die “Fantastischen Vier” als Sängerin in ihre Tour-Truppe. Im Oktober 2006 ist sie auf dem Album “Tell me the truth about love” zu hören, mit der romantischen Lyrik W.H.Audens in Vertonungen von Andreas Schnermann.

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Joachim Król


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Heio von Stetten

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Pressestimmen


Hessisch/Niedersächsische Allgemeine


Zwei Zauberer des Wortes

Jazz und Lyrik im Kulturzelt mit Filmstar Joachim Kròl
und Inga Lühning

Kassel. Es sind diese Entdeckungen, die das Kasseler Kulturzelt zuweilen zu einer Insel der Besonderheit machen, weit entfernt von den üblichen bekannten Ansichten und Hörgewohnheiten.

Dann lernt man bei heranrollendem, grollendem Gewitter den englischen Poeten Wysten Hugh Auden (1907 - 1973) kennen und zugleich den jungen Jazzpianisten Andreas Schnermann, der jetzt seine Gedichte vertont hat.
Mit seinem Sextett und der Sängerin Inga Lühning hat er die fragile Lyrik Audens, ihr Fragen nach Wahnsinn und Beständigkeit in einer schwankenden Welt, in jazzige, assoziative Kompositionen voll Tiefe und Drive umgesetzt, Dichtung und Musik in ihrer schönsten Form sind sein Programm.
Und da ist noch Joachim Kròl, in der Filmszene einer der gefragtesten Charakterdarsteller und allemal mehr wert, als als Commissario Brunetti im Gedächtnis hängen zu bleiben. Kròl leiht den Gedichten Audens, der ohne Zweifel zu den großen Lyrikern des 20. Jahrhunderts zählen kann, seine Stimme, liest sie tiefgründig und grüblerisch - einer, der den Worten auf den Grund gehen kann, sie mit nur einer Betonung, einer Armbewegung auslotet in ihrer romantischen und politischen Substan.
Was er in der deutschen Übersetzung rezitiert, erhält in der Korrespondenz mit Inga Lühnings Gesang eine andere Dimension: Sie singt den englischen Text zu den Kompositionen Schnermanns, begleitet von einem hervorragenden Sextett, von dem jeder Musiker als Star an seinem Instrument erscheint - federleicht, schwingend und so zärtlich, wie der Text traurig sein mag.
“Tell me the truth about love”, heißt einer dieser Titel, und die junge Jazz-Sängerin taucht mit ihrer Stimme tief ein in die Magie des Gedichts, singt nixenhaft und geheimnisvoll auf den Spuren des englischen Lyrikers.
Kròl setzt dann die Beharrung, die Ernsthaftigkeit, das männlich Grüblerische entgegen, beide zwei Zauberer der Sprache und des Wortes.
Ein Abend der Extraklasse. Andreas Schnermann: Tell me the truth about love (Challenge/Sunny Moon).

Juliane Sattler

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Bonner Rundschau

27.01.2009
Auden währe sicher stolz gewesen, hätter er noch erleben können was aus seinem Werk durch die geschmackvolle und filigrane Vertonung des Schnermann Sextetts zusammen mit der Sängerin Inga Lühning geworden ist…

…ein wohl durchdachtes Konzept, bei dem das Auditorium ganz Ohr war.

Das begeisterte Publikum spendete heftig Applaus, stürmte den CD-Stand wie bei einem Rockkonzert und trat höchst beeindruckt den Heimweg an.
(WPR)

…assoziative Kompositionen voll Tiefe und Drive umgesetzt, Dichtung und Musik in ihrer schönsten Form sind sein Programm.

…begleitet von einem hervorragenden Sextett, von dem jeder Musiker als Star an seinem Instrument erscheint-federleicht, schwingend und zärtlich, wie der Text traurig sein mag.

Ein Abend der Extraklasse!

Juliane Sattler

Wolfsburger Nachrichten

13. 10. 2009

Suche nach der Wahrheit über die Liebe

Szenische Lesung mit Joachim Król und Inga Lühning

Inga Lühning ist eine gefährliche Frau. Fast unscheinbar sitzt sie auf der Bühne, ziemlich regungslos, hört zu, wartet auf ihren Einsatz und dann, dann gewinnt sie mit ihrer so faszinierenden Stimme. Sie hat Ausdruck, Energie, Charisma und die Fähigkeit, gesanglich zu interpretieren. Da ist Joachim Król nicht vergessen, aber kongenial ergänzt. In englischer Sprache, von ihrer klaren Gesangsstimme.

So schön wie schwierig

Król, ja ihm gehört dieser Montagabend im Zeithaus der Autostadt nur zu einem Drittel. Er spricht, besser er spielt die deutschen Übersetzungen des englischen Schriftstellers W.H.Auden (von Johannes Tröger). Der 52-jährige Filmschauspieler genießt es, auf der Bühne zu stehen, weder Commissario Brunetti noch den „bewegten Mann“ Till Schweigers zu spielen. Er ist Interpret einer so feurigen wie mitunter schwierigen und schönen Lyrik des 20. Jahrhunderts. Er ist Sprechstimme dieses Abends, der Jazz und Lyrik, Musik und Wort, verbindet.

„Sag mir die Wahrheit über die Liebe spricht der Schauspieler mit verhaltener Traurigkeit, mit zurückhaltender Komik, mit stets passendem Ausdruck. Mal flüsternd, leise, dann laut, sogar sehr laut; stets mit die Aussagen unterstreichender Gestik und Mimik.

Joachim Król spricht mit seinem Gesicht, mit seinen Muskeln in Mudwinkel, Augenbrauen, Nase und Wangen. Das überzeugt auch das Publikum. Viel Beifall, immer wieder heftiger Beifall.

Andreas Schnermann hat die beiden dazu geholt weil ihm für sein Projekt instrumentaler Jazz nicht genügte. Dennoch lässt er die Instrumente swingen. Sanft bringt sich der Bass ein, spielt Solo, lässt vergessen, dass da eben noch rezitiert worden ist. In einen Dialog mit Inga Lühning tritt die die Gitarre, behutsam setzt das Schlagzeug ein. Schnermann hat ein Sextett mitgebracht. Er spielt die kapriziösen Piano-Melodien, aber er erweist sich eben auch als herausragender Arrangeuer. So entsteht eine ungewöhnlich, intensive Begegnung von Text und Musik, Liebe und Mut, im Zeithaus der Autostadt.

Ein Ziel: Auden vermitteln

Alle drei Komponenten, der Jazz, der Gesang, die Lesung, fügen sich zu einer einzigen, überzeugenden Interpretation der Dichtung Audens zusammen. Sie lassen sich Raum, sie gehen aufeinander ein und ergänzen sich zu einer Komposition mit dem einzigen Ziel: Auden zu vermitteln.

Der englische Dichter hat etwas zu sagen, gerade weil er so viele Brüche in seinem Leben, Denken und Handeln hatte. Die Wahrheit über die Liebe aber deutet auch Auden nur in Möglichkeiten an.

Hans-Adalbert Karwelk


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General Anzeiger  Bonn

26.01.2009
Die Musiker setzten die Stimmungen der jeweiligen Gedichte eindrucksvoll um. Der klare und federleichte Gesang von Inga Lühning schwebte über all dem…

Das Publikum bedankte sich für die überragende künstlerische Leistung mit stehenden Ovationen.

Sarah Brasack

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Anfragen bezüglich des W.H. Auden Projektes bitte an:

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Karin Schreiner

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